Willkommen

Willkommen

Die Autobahn A52 soll mitten durch das Herz unserer Stadt auf der Trasse der B224 Wirklichkeit werden. Das „Bürgerforum A 52“ informiert Sie an dieser Stelle über aktuelle Nachrichten zum Ausbau der Bundesstraße B 224 zur Bundesautobahn A 52.


PRESSEMITTEILUNG vom 06.01.2012

Gladbecker Forderungen wurden nicht erfüllt

A 52-Angebot würde Situation in Gladbeck nicht verbessern, sondern verschlechtern!

Erstaunt zeigt sich das Bürgerforum A 52, dass das Verhandlungsergebnis über einen Tunnel von Stadt, Land und Bund bereits jetzt als Erfolg und Chance für Gladbeck gefeiert wird, obwohl kaum eine Forderungen des Ratsbeschlusses von 2009 erfüllt wurde. So wurde die Forderung nach einem Tunnel nur zum Teil erfüllt. Die anderen sechs Forderungen gar nicht.
Jahrelang versprachen Politiker und Parteien den Bürgern, dass sieben Forderungen erfüllt sein müssten, damit sich die Situation für die Gladbecker Bürger verbessern würde, und dass man daher nicht von diesen Forderungen abweichen werde. Wie verlässlich waren diese Versprechen? Wie verlässlich sind die jetzigen und wie verlässlich werden die nächsten sein?
Nun wird bereits das magere Ergebnis gefeiert, obwohl noch völlig unklar ist, ob die neuen Ver­sprechungen erfüllt werden können, was sie kosten und welche Kosten die Stadt Gladbeck am Ende tatsächlich tragen muss.

Tunnelblick weiten – runter mit der rosaroten Brille!

Die heutige B 224 verläuft etwa 4,5 Kilometer auf Gladbecker Stadtgebiet. Der Tunnel würde die neue Autobahn aber gerade mal auf 1,49 Km überdecken. Etwa 2,5 neue Autobahn-Kilometer blie­ben offen. Die Autobahn erhielte bestenfalls zwischen Stadion und Grabenstraße einen Tunnel und nicht wie gefordert bis zur Erlenstraße.

Trennende Wirkung verstärkt durch Tunnelmünder und offene Trasse

Die trennende Wirkung der B 224 würde nicht aufgehoben, sondern wäre für Gladbeck- und Butendorf-Ost noch viel schlimmer als heute durch die doppelt so breite Trasse, die Tunnelmünder und die sehr hohen Lärmschutzmauern. Freibad, Park und Schloss Wittringen sowie der gesamte Gladbecker Osten lägen direkt an den Tunnelmündern mit Autobahnauf- und -abfahrten.

Stadtstraße mit Autobahn-Zubringern ist keine „Stadtallee“!

Immer wieder wurden in den letzten Tagen widersprüchliche Zahlen über Verkehrsströme auf der geplanten Stadtstraße genannt: zwischen 2000 (Prof. Lühder), 3000-4000 (Bürgermeister), 7000 (Pressesprecher) 8400 (IVV-Gutachten der Stadt) und 13.500 (Straßen.NRW) KFZ/24 Std.
Verschwiegen wird auch, wie der Verkehr in der Bauzeit und im Falle eines Unfalles oder Staus unten im Tunnel abgewickelt werden würde. Vermutlich oben über die mit zwei Halbanschlüssen geplante Stadtstraße auf dem Deckel.
Zu beiden Seiten des Grünstreifens in der Mitte der geplanten Stadtstraße würden stark befahrene Autobahn-Zubringer an den Tunnelmündern entstehen. Eine solche Stadtstraße hätte eher tren­nende als verbindende, geschweige den kommunikative Wirkung.

Bauzeit im Nadelöhr, Stau bis in die Nachbarstädte, wirtschaftliche Nachteile für die Region
Nach einer mindestens 12-jährigen Bauzeit muss man mit einer Breite der Autobahn von 38 Metern plus Böschung rechnen. Während der Bauzeit wäre die Baustelle fast doppelt so breit. Gladbeck und die Nachbarstädte würden in dieser Zeit auf jeden Fall durch Umleitungen und Staus verstopft. Die Verkehrsprobleme würden zu erhöhten Schadstoffbelastung führen. Das geforderte Baulogistikkonzept liegt nicht vor, sondern nur das Versprechen eines Gutachtens.

Kein Anschluss an den Gewerbepark Brauck

In Bottrop würde ein neues Gewerbegebiet auf der grünen Wiese er- und angeschlossen, in Glad­beck soll das bestehende Gewerbegebiet abgebunden bzw. über eine kilometerlange parallel zur Autobahn verlaufende und zum Teil durch die Stadt zu finanzierende Straße angebunden werden. Auch hier bliebe eine Forderung der Stadt Gladbeck unerfüllt.

Autobahn-Kreuz würde Überflieger statt den geforderten Unterflieger erhalten

Entgegen der Gladbecker Forderung wird das Autobahnkreuz weiterhin mit Überflieger geplant. Die Kapazität des neuen Autobahn-Knotenpunktes im Naherholungsgebiet Wittringen in unmittel­barer Nähe zu den Neubaugebieten in Butendorf-West wäre vergleichbar mit dem Spaghetti-Knoten Duisburg Kaiserberg. Prognostiziert sind 150.000 Fahrzeuge im Kreuz, Tag für Tag! Jedem Gladbecker Bürger muss klar sein: Wer ja sagt zum Tunnel, sagt ja zum Autobahn-Kreuz.

Bedeutung für das gesamte Umfeld noch völlig ungewiss

Viele Fragen für die Gladbecker Bürger bleiben offen. Welche Folgen hätte der jetzt präsentierte, faule Kompromiss für Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer, Schüler und ÖPNV-Benutzer während der Bauzeit und danach? Wie würden die Anlieger vor Baulärm und -Immissionen tags und nachts geschützt? Wie vor Umleitungsverkehren bei Unfällen? Wie breit und wo genau verliefe die Auto­bahn-Trasse? Welche Bäume sollen gefällt werden? Welche Häuser sollen abgerissen werden?

Ratsbürgerentscheid: Frage mit den Bürgern gemeinsam entwickeln!

Die Eile, mit der plötzlich vorgegangen wird, erscheint dem Bürgerforum in Bezug auf Größe und Kosten des Projektes und der geplanten Bauzeit von 12 Jahren unangemessen. Daher spricht sich das Bürgerforum dafür aus, die Frage für das demokratische Instrument des Ratsbürgerentscheids gemeinsam mit Bürgern und Bürgerinitiativen zu erarbeitet. Und zwar mit einer angemessenen Vorbereitungszeit, in der die Bürger offen, transparent, umfassend, korrekt und detailliert über konkrete Pläne sowie alle Vor- und Nachteile informiert werden und sich einbringen.

  • Das Bürgerforum fordert für den Ratsbürgerentscheid
  • Dass die Bürger und Bürgerinitiativen an der Entwicklung der Fragestellung für den Ratsbürgerentscheid beteiligt werden.
  • Die Fragestellung des Ratsbürgerbeschlusses keinesfalls das Befürworten der Autobahn als Grundvoraussetzung in der Fragestellung beinhalten darf.
  • In einem Ratsbürgerbeschluss darf nicht nur über einen Tunnel, sondern muss auch über das geplante Autobahn-Kreuz abgestimmt werden.
  • Pro Bürgerinitiative und für das Netzwerk Bürgerinitiativen muss je eine Seite in dem durch die Stadt geplanten Informationsheft zum Ratsbürgerentscheid zur Verfügung gestellt werden.

Das Bürgerforum fordert vor dem Ratsbürgerentscheid

  • "Ehrlichkeit in der Beratungsphase!" mit nennen aller Vor- und Nachteile durch die Stadt Gladbeck. Absolute Neutralität und Transparenz mit Nennung aller unmittelbaren und langfristigen Folgen für die Gladbecker Bevölkerung.
  • Das was die Stadt bisher auf ihrer Internetseite veröffentlich, ist der Größe, der Komplexität, dem finanziellen Aufwand und der Bauzeit des Projekts nicht angemessen.
  • Alle Planungs- und Verhandlungsunterlagen der Stadt müssen offen, transparent und detailliert zur Verfügung gestellt werden.

  • Eine transparente, vollständige Offenlegung aller Planungsunterlagen durch Straßen.NRW vor den Gladbecker Bürgern
  • Eine Verkehrsbelastungsprognose mit Karte von Straßen.NRW für die geplante Autobahn und die betroffenen Stadtgebiet in der Bauzeit und danach einen realistischen Projektablaufplan von Straßen.NRW über die gesamte Bauzeit
  • Ein Geologisches Gutachten für die gesamte Trasse durch Gladbeck, insbesondere Tunnel und Autobahnkreuz
  • Einen rechtsverbindlichen Kosten- und Finanzierungsplan von Stadt, Land und Bund
  • Eine Messstation in Gladbeck auf der Horster Straße/B224, die die Luftqualität erfasst
  • Eine neue, aktuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung durch das Bundesverkehrs­ministerium unter den geänderten Bedingungen (keine Durchstreckung Essens)

Pressemitteilung zum Download 

(Gladbeck) 14. Oktober 2011: Stadtrat scheut A 52-Debatte
Thema A 52 von der Tagesordnung gestrichen

Zur Absetzung der Debatte über die A 52 im Stadtrat Gladbeck am 13. Oktober erklärt das Netzwerk Bürgerinitiativen:

Der Gladbecker Rat weicht aus, missachtet die Öffentlichkeit und verhält sich undemokratisch. Damit nicht bewusst wird, dass die Bedingungen der Stadt für den Bau der A 52 auf absehbare Zeit nicht erfüllbar sind, und nicht erfüllt werden müssen, verweigert man die öffentliche Aussprache darüber.

Angesichts der Kürzung der Bundesmittel für den Autobahnbau und der Prioritätenliste des Landes NRW in Folge dieser Kürzungen, steht die A 52 nicht mehr als durchgehende Transit-Autobahn auf dieser Liste.

Es gibt kein Geld für die A 52 und es gibt erst recht kein Geld für die berechtigt hohen Ansprüche, die der Rat zur Voraussetzung für seine Zustimmung gemacht hat. Angesichts dieser neuen Lage (das Teilstück Essen soll aus dem Bundesverkehrswegeplan genommen werden, fehlende Finanzierungszusagen für die Forderungen) macht es keinen Sinn, länger die A 52 zu befürworten, so wie es die Ratsmehrheit um den Bürgermeister Roland tut. Gladbeck und die Region brauchen ein klares Nein zur A 52 und die Entwicklung einer Mobilitätsbewältigung ohne Autobahn. Zu dieser Klarheit fehlt der Ratsmehrheit im Gegensatz zu den Bürgerinitiativen der Mut.


(Gladbeck) 13. Juni 2011: Offener Brief an die Gladbecker Ratsdamen und Herren

zwei Jahre nach dem Ratsbeschluss mit den Gladbecker Forderungen zieht das "Bürgerforum A52. Bürger für eine lebenswerte Region" Bilanz. In einem offenen Brief fordert die Initiative die Ratsherren und Damen auf, aus den A562-Verhandlungen auszusteigen.

Der Offene Brief an die Gladbecker Ratsdamen und Herren zum Download


Mobilität~Werk~Stadt  - NEUE VERKEHRSLÖSUNGEN FÜR DAS RUHRGEBIET - in Gladbeck!

Alle Interessierten (Bürger, Politiker, Wissenschaftler, Experten, Vereine, Verbände und Verwaltung) sind herzlich eingeladen,
die Impulse und Ideen der Mobilität~Werk~Stadt weiterzuführen.

am Samstag, dem 16. Juli 2011
von 11 Uhr – 15 Uhr (ab 10.30 Uhr Markt mobiler Möglichkeiten)
ins Ratsgymnasium Gladbeck, Mittelstraße 50.

Das vierte Treffen der Mobilität~Werk~Stadt beginnt mit zwei Impuls-Referaten. Der Gladbecker Bürgermeister Ulrich Roland begrüßt die Teilnehmenden. Horst Becker, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium spricht über die verkehrspolitischen Ziele der Landesregierung. Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr spricht über zukunftsfähige Mobilität im Ruhrgebiet.

Wir würden uns besonders freuen, wenn Sie sich anschließend zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Expertinnen und Experten daran beteiligen, in Arbeitsgruppen konkrete Vorschläge für die Mobilität von morgen zu erarbeiten.

Die Mobilität~Werk~Stadt ist eine öffentliche Veranstaltung von unabhängigen Bürgern und Verbänden sowie dem Evangelischen Kirchenkreis Essen mit dem Ziel, ein intelligentes, nachhaltiges Verkehrskonzept für das Ruhrgebiet gemeinsam mit Experten, Politik und Verwaltung vorzubereiten.

Die Einladung zum Download


(Gladbeck) 26. September 2010: 90 Hochleistungssportlern droht die fristlose Entlassung

Platanenallee an der Schützenstraße in Höhe der Gladbecker Sportstätten

Bisherige Jahresbestleistung für die Sportstadt Gladbeck:

  • 300.000 Kubikmeter Sauerstoff
  • 200 Tonnen CO2-Minderung
  • 90 Tonnen Feinstaub-Filterung

Um diese Leistungen zu ersetzen, müssten 180.000 junge Bäume gepflanzt werden.
Dafür ist in Gladbeck derzeit keine Fläche verfügbar.


(Gladbeck) 10. September 2010: Direkt-Spenden an das Bürgerforum A 52

Flyer und Informationsmaterial kosten Geld. Wir freuen uns, wenn Sie uns finanziell unterstützen. Jeder noch so kleine Betrag motiviert uns für neue Ideen. Über die Verwendung der Spenden informieren wir Sie gerne auf unserer Internetseite. Auf Wunsch mit Namensnennung.

Spendenkonto Bürgerforum A 52:
Kontonummer: 71004022
BLZ: 42450040
Sparkasse Gladbeck
Stichwort: "Transit-Autobahn"

Wer das Bürgerforum A52 beim städteübergreifenden Aktionstag am 2. Oktober unterstützen möchte, wendet sich bitte an unsere Kontaktadresse.

Das Bürgerforum-Team bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern!


Infostand des Bürgerforums A52 im Sommer 2009

 

Das "Bürgerforum A 52"

- hat sich im März 2009 - politisch neutral und unabhängig - in Gladbeck formiert, um Mitbürger über Auswirkungen dieses Jahrhundertprojektes zu informieren.

- berichtet auf diesen Internetseiten über Risiken für Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Lebensqualität durch Bauzeit, Betrieb und zukünftiges Verkehrsauf- kommen.

- lehnt die von der Bundes- regierung zugestandene "Galerie-Lösung" auf der Trasse der heutigen B 224 ab.

- fordert die gleichberechtigte Prüfung einer umweltverträglichen Umgehung mit angemessenem Abstand und geeigneten Schutzmaßnahmen für angestammte Lebensräume.


ooo
Bürgerforum - A52 Gladbeck - Alternativen zum Ausbau der B224 zur A52
Home

Gladbecker Bürgerforum-A52